Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vermittelt Schülerinnen und Schülern nachhaltiges Denken und Handeln und befähigt sie, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf die Lebens(um)welt, auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Regionen und Ländern auswirkt. BNE bietet Unterstützung, Herausforderungen wie Klimawandel, Globalisierung, Gerechtigkeit in der Gesellschaft aber auch alltagsnahen Themen wie die Auswahl von Lebensmitteln zu begegnen und sich in der Welt von morgen zurechtzufinden.
 
Dies beinhaltet beispielsweise Realbegegnungen mit Kooperationspartnern wie Landwirten oder Weiterverarbeitungsbetrieben, Planspiele oder Werkstattarbeiten. Sie tragen dazu bei, interdisziplinär Erkenntnisse zu gewinnen und entsprechend handeln zu können. Ein Schwerpunkt liegt darin, gemeinsam mit anderen zu planen und zu handeln und auch darin, an Entscheidungsprozessen zu partizipieren. Beispielsweise planen und organisieren Schülerteams eigenverantwortlich Informationsstände für Schulveranstaltungen zu Themen wie Saisonal-, Regional-, Bio-, Fair-Tradeprodukten oder auch zum klimafreundlichen Frühstück. Hierbei zählen besonders Eigeninitiative und Engagement und es gilt, nicht nur sich selbst, sondern auch andere zu motivieren aktiv zu werden. Entsprechende Initiativen in der Schule sollen auch Eltern dafür interessieren, ihnen vorausschauendes Denken und Handeln vermitteln sowie sie darin unterstützen, eigene und fremde Leitbilder besser reflektieren zu können. Die Herstellung eines klimafreundlichen Frühstücks beispielsweise initiiert eine Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel.
Im Sinne der Partizipation beteiligen sich Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und das Kollegium generell an den Arbeitskreisen zur Verbesserung der Schulverpflegung. Alle Beteiligten übernehmen Teilaufgaben, die z. B. in den Bereichen Speiseplanung, Essensausgabe, Mensagestaltung, Schulprogramm, Stoffverteilungspläne, Müllkonzept etc. angesiedelt sind.
Eine Nachhaltige Schülerfirma – kurz NaSch - kann ein nach den Standards für die Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausgerichtetes Pausenfrühstück aufbauen und anbieten, das mit regionalen, saisonalen und biologischen Produkten aufgewertet ist.
Themenbaustein für Unterricht oder Aktionstage eignen sich besonders gut für BNE in der Schule. Mit Produktbeispielen wie Kakao oder Kaffee  lassen sich Kenntnisse über Herkunftsländer, Verarbeitungsschritte sowie Arbeits- und Lebensbedingungen der Plantagenarbeiter vermitteln. Dies fördert beispielsweise Empathie und Solidarität gegenüber Benachteiligten sowie Weltoffenheit und Partizipationskompetenz von Schülerinnen und Schülern.

Jeannette Fischer - Cuisinet
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